Ein Lagebild der künstlichen Intelligenz
Wie schnell schlägt
der KI-Puls?
Modelle, Fähigkeiten, Rechenleistung, Regulierung — vier Signale, ein Monitor. Kuratiert und eingeordnet, ohne Hype.
Puls-Index
Fähigkeitsreife 2026 · Ø Radar ▲ steigend
Transformer-Papier
pro Jahr (Schätzung)
(qualitative Einschätzung)
Modell-Zeitleiste
Von der Architektur-Idee zum agentischen Alltag — die Taktgeber von 2017 bis heute.
Fähigkeits-Radar
Was können die Systeme — und wie hat sich das Profil verschoben? Qualitative Einschätzung auf einer Skala von 0–10.
Skalierung
Trainings-Rechenleistung führender Modelle, logarithmisch. Punkte sind öffentliche Schätzungen — der Trend ist das Signal.
FLOP = Gleitkomma-Operationen im Training. Schätzungen u. a. nach öffentlichen Analysen (Epoch AI); neuere Werte zunehmend unsicher, da Labore weniger offenlegen.
Governance-Lage
Wer setzt welche Leitplanken? Der regulatorische Puls, Region für Region.
Ausblick bis 2030
Drei Pfade, ein Korridor: Wie tief KI in wissensintensive Arbeit eindringt — qualitative Szenarien, ausdrücklich keine Prognose.
Y-Achse: Anteil wissensintensiver Aufgabenschritte mit substanzieller KI-Beteiligung. Startpunkt 2026 ≈ 20 % — kuratierte Einschätzung, Szenarien divergieren mit Skalierung, Energie-Verfügbarkeit und Regulierungstempo.
Das Signal hinter dem Rauschen
Der KI-Puls schlägt schneller — aber nicht überall gleich. Fähigkeiten und Rechenleistung wachsen exponentiell, Regulierung und Organisation folgen linear. Genau in dieser Lücke entstehen Risiko und Chance zugleich: Wer den Takt versteht, kann einordnen statt reagieren.